Wenn du in einer Wohngemeinschaft mit mehreren Personen lebst, weißt du sicher bereits, wie ungerecht die Verteilung der WLAN-Abdeckung sein kann. Üblicherweise bezahlen alle Mitbewohner gemeinsam einen Internetanschluss, dessen Signal von einem zentralen Punkt (meist dem Wohnzimmer) aus drahtlos auf alle Zimmer verteilt wird. Um dieses Problem zu lösen, gibt es vielleicht einen WLAN-Repeater, der jedoch zu vielen Zeiten schlicht nicht ausreicht.

Normalerweise würde dir jeder Netzwerkexperte sagen, dass ihr berücksichtigen müsst, wofür jeder die Verbindung nutzen wird. Heutzutage und bei jungen Menschen können wir jedoch davon ausgehen, dass die Anforderungen und Datenverbräuche in diesen Fällen besonders hoch und anspruchsvoll sind: Streaming, Gaming, Podcasting, virtuelle Besprechungen, Live-Übertragungen … und das alles gleichzeitig. Das ist in Wohngemeinschaften mit überwiegend jungen Bewohnern üblich. Deshalb wäre es ideal, in diesen Wohnungen über ein kabelgebundenes Backbone-Netzwerk zu verfügen. In der Realität gehen wir jedoch davon aus, dass dies weder der Fall ist noch sein wird.
Das Problem in einer Studentenwohnung besteht darin, dass ihr keine Bauarbeiten durchführen könnt, um Kabel zu verlegen und die Konnektivität zu optimieren. Daher bleibt euch nur die Möglichkeit von Repeatern (und bei hoher Nachfrage ist es schwierig, dass diese euren Bedarf abdecken). Für eine stabile Verbindung wäre es ideal, dies wie in Büros mit einem kabelgebundenen Backbone-Netzwerk zu lösen. Eine Wohnung ist natürlich nicht für eine solche Verkabelung vorbereitet. Die verbleibende Möglichkeit, eine optimale, sauberere, stabile und in das Gebäude integrierte Verbindung zu erreichen, wäre daher ein Kunststoff-Lichtwellenleiter. Tatsächlich kann ein Single-Kit mit 100 Mbit/s über Kunststoff-Lichtwellenleiter eine sehr gute Investition für dein Studentenzimmer sein und dir perfekte Stabilität garantieren, während es sich gleichzeitig in die Verkabelung der Wohnung integrieren lässt, ohne dass Bauarbeiten erforderlich sind. Außerdem lässt sich das Kit beim Auszug relativ einfach abbauen und in der nächsten Wohnung wieder installieren. In diesem Tutorial hat Toro Tocho das erklärt.
Hier geben wir jedoch Tipps für die große Mehrheit von euch, die nichts investieren könnt, um die Verbindung in eurem Zimmer zu verbessern.
Tipps zur Verbesserung der gemeinsamen Internetverbindung
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- Zeiten abstimmen: Ihr solltet versuchen, Personen, die zu bestimmten Arbeitszeiten im Homeoffice arbeiten, oder Personen mit festen Zeiten für virtuelle Vorlesungen Vorrang bei der Verbindung zu geben, sofern es auch eine Vereinbarung zur gemeinsamen Nutzung des Computers gibt.
- Die passende Geschwindigkeit buchen: Je mehr Personen gleichzeitig zu Hause das Internet nutzen, desto höher muss die Kapazität sein. Wenn viele Geräte mit demselben WLAN verbunden sind, ist es außerdem notwendig, von 300 Mbit/s auf 600 Mbit/s oder 1 Gbit/s zu wechseln.
- Signalverstärker: Falls sich der Router weit entfernt vom Lern- oder Arbeitsbereich einer der zusammenlebenden Personen befindet, sollte dieses Gerät verwendet werden, um eine bessere Qualität zu erreichen. Wir empfehlen jedoch, zunächst so viel wie möglich zu verkabeln. Dafür ist der Kunststoff-Lichtwellenleiter die praktischste Lösung.
- Die Nutzung von Geräten und Programmen einschränken: Alle Geräte, die das WLAN automatisch nutzen und nicht bewusst verwendet werden, sollten vom Netzwerk getrennt werden. Außerdem sollten bestimmte Programme geschlossen werden, die viel Bandbreite beanspruchen (welche das sind, erfährst du hier). Während die anderen Mitbewohner das Internet zum Arbeiten oder Lernen benötigen, sollte man außerdem darauf verzichten, Online-Spiele übermäßig zu nutzen.
Wie gesagt: Wenn du in ein leistungsstarkes, stabiles Internet ohne zusätzliche Verzögerungen investieren möchtest, informiere dich ein wenig über Kunststoff-Lichtwellenleiter – vielleicht wirst du überrascht sein.


